Einfach mal machen – könnte ja gut werden – ein Gastbeitrag

Einfach mal machen – könnte ja gut werden – ein Gastbeitrag

Du würdest ja gerne deinen Job kündigen und dich selbstständig machen, aber du bist noch nicht bereit dafür. Eine Weltreise, ja das wäre schön – aber erst möchtest du noch so 1-2 Jahre sparen. Und ein Buch zu schreiben, davon träumst du schon länger – aber davor musst du unbedingt noch einen Schreibkurs belegen…. Kommt dir das bekannt vor? Dann solltest du unbedingt weiterlesen. Denn in diesem Artikel verrate ich dir, wieso du weniger nachdenken und stattdessen einfach mal machen solltest.

Der Unterschied zwischen Träumern und Machern

Egal, ob du den perfekten Partner fürs Leben finden möchtest, gerne ein eigenes Haus in der Südsee hättest oder mit dem Gedanken spielst eines Tages dein eigener Boss zu sein: Wir alle haben Träume. Ohne sie wäre unser Leben langweilig! Doch woran liegt es, dass manche Menschen sich scheinbar jeden ihrer Träume verwirklichen, während andere nie in die Umsetzung kommen? Folgende vier Aspekte machen den entscheidenden Unterschied zwischen Träumern und Machern:

1 - Reden vs. Handeln

Träumer sind unglaublich toll darin, sich ihre Träume in den buntesten Farben auszumalen. Sie können stundenlang davon schwärmen, wie toll ihr Leben doch wäre, wenn dieses oder jenes eintreffen würde. Macher hingegen reden kaum über ihre Träume – weil sie damit beschäftigt sind, die umzusetzen! Klar, es ist wichtig zu wissen wo du hinmöchtest im Leben und das auch regelmäßig zu visualisieren. Aber genauso wichtig ist es, endlich in die Umsetzung zu kommen und die ersten Schritte zu machen, um deine Träume auch umzusetzen. Denn nur wer losgeht, kann irgendwann auch ankommen.

2 - Aufgeben vs. immer wieder probieren

Ein weiterer Unterschied zwischen Träumern und Machern besteht im Umgang mit Rückschlägen. Sowohl Träumer als auch Macher werden früher oder später auf Hindernisse stoßen. Doch während erstere sich von den kleinsten Steinen im Weg aufhalten lassen und aufgeben, versuchen Macher einen anderen Weg zu finden. Sie lassen sich von Rückschlägen nicht entmutigen sondern wissen, dass sie jedes Hindernis näher an ihr Ziel bringt.

3 - Ausreden finden vs. Verantwortung übernehmen

Wenn etwas nicht nach Plan läuft, ist der Träumer nie um eine Ausrede verlegen. Ganz egal was gerade nicht so geklappt hat wie gedacht – der Träumer weiß immer, wer daran schuld ist – und diese Person ist niemals er selbst. Macher hingegen übernehmen für alles, was passiert die Verantwortung. Denn sie wissen: Wer die Schuld hat, hat die Macht etwas zu verändern!

4 - Angst vs. Mut

Jeder, der große Träume hat, hat auch Angst. Das ist ganz normal. Der Unterschied zwischen Träumern und Machern besteht jedoch im Umgang mit der Angst: Während Träumer auf ihre Ängste hören und sich davon abhalten lassen, nehmen Macher ihre Angst an der Hand und handeln trotzdem. Denn Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst – Mut ist, wenn man Angst hat und trotzdem weitermacht.

Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht

Vielleicht wartest du auch einfach auf den perfekten Moment, um endlich loszulegen und deine Träume zu verwirklichen? Dann habe ich gute Neuigkeiten für dich: Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht.

Wir alle haben diese Spaßbremse in unserem Kopf, die sich einschaltet, sobald wir etwas neues wagen wollen. Die Rede ist von unserem Gehirn. Denn unser Verstand liebt es, zu wissen, was als nächstes passiert, weil ihm das ein Gefühl von Sicherheit gibt. Er will uns vor Gefahren schützen. Sobald wir uns aus unserer Komfortzone heraus bewegen – und das tun wir, wenn wir unsere Träume verfolgen – schlägt er erst einmal Alarm. Das äußert sich dann dadurch, dass du das Gefühl bekommst, noch nicht bereit zu sein, sondern erst noch dieses und jenes davor erledigen zu müssen. Die beste Methode diese Spaßbremse zu umgehen ist einfach loszulegen, bevor der Kopf Zeit hat sich einzuschalten. Also genau JETZT!

Einfach mal machen

Ab heute hast du ein neues Motto, und das lautet: „Einfach mal machen – könnte ja gut werden!“ Du musst nicht immer einen vollständigen, wetterfesten Plan haben, um loszulegen. Hör auf deine Träume auf morgen zu verschieben, bloß weil du denkst, dass dir noch eine Ausbildung, Geld oder sonst irgendetwas fehlt. Du hast alles, was du brauchst, bereits in dir. Das Universum würde dir keine Träume in den Kopf setzen, wenn du nicht fähig wärst sie umzusetzen! Alles, was du jetzt machen musst, ist loszugehen.  

Auch wenn du vielleicht denkst, dass du noch nicht bereit dafür bist – im Zweifelsfalle gilt: Better done than perfect. Oder, wie es Ben Ouattara sich zum Motto gemacht hat: „MACH ES einfach und mach es EINFACH.“  Ja, vielleicht wirst du Fehler machen bei der Umsetzung. Tatsächlich ist es sogar sehr wahrscheinlich, dass du Fehler machst. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Und noch schlimmer, als einen Fehler zu machen, ist es gar nichts zu machen.

Also hör auf ein Träumer zu sein und werde zum Macher!

ABOUT ANNA

Anna hat vor rund einem Jahr „einfach mal gemacht“, Job & Wohnung gekündigt und den Schritt in die Selbstständigkeit sowie das digitale Nomadentum gewagt. Auf ihrem Blog Roadtrip Leben möchte sie Menschen wie dich dazu inspirieren, ihre Leidenschaft zu finden und ihre Träume zu leben. Sie schreibt unter anderem darüber, wie du dein Ding findest. Du kannst dir dazu ihr kostenloses Arbeitsblatt mit 20 Fragen und Übungen, wie du dein Ding findest herunterladen. 

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